Der Mann begab sich zunächst zu einem Wettcafé, legte die Machete vor dem Lokal ab und betrat anschließend das Geschäft. Dort soll er laut Aussagen von Zeugen angekündigt haben, eine bestimmte Person zu suchen und töten zu wollen. Da sich diese nicht vor Ort befand, verließ er das Lokal wieder.

Anschließend ging der 28-Jährige in einen nahegelegenen Supermarkt, wo er mit der Machete hantierte und anwesende Personen bedrohte. Die Polizei leitete umgehend eine Fahndung ein und konnte den Tatverdächtigen kurze Zeit später im Nahbereich festnehmen. Die Waffe wurde sichergestellt, der Mann in das Polizeianhaltezentrum Klagenfurt gebracht. Laut ORF Kärnten handelt es sich bei dem Verdächtigen um einen syrischen Staatsangehörigen. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.

Politische Reaktionen folgen prompt

Der Vorfall sorgt auch politisch für heftige Reaktionen. FPÖ-Kärnten-Chef Erwin Angerer fordert in einer Aussendung Konsequenzen: Personen, die eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit darstellen, müssten „sofort abgeschoben werden“. Wie die FPÖ betonte, seien Maßnahmen wie Hausordnungen oder Fußfesseln nicht ausreichend.

Angerer sieht den Vorfall zudem als Folge der Migrationspolitik der vergangenen Jahre und erneuert die Forderung nach einem Asylstopp sowie strengeren Abschieberegeln.