Heute ist Tage der Pflege, und das ist keineswegs ein wertloser Tag wie der Valentinstag, sondern er ehrt die unzähligen Pflegekräfte, die sich jeden Tag des Jahres, 24/7 um unsere alten und kranken Mitmenschen kümmern. Nicht nur gebührt ihnen Ehre und Respekt, es wäre einmal an der Zeit, sie diese Anerkennung auch endlich einmal monetär spüren zu lassen.

Pflegekräfte fühlen sich nicht gewürdigt

Pflege betrifft uns alle früher oder später. Für alles, was gesellschaftlich wirklich wichtig wäre, gleichzeitig aber nur allzu schnell aus dem Blickfeld zu verschwinden droht, wird irgendwann gerne ein eigener Tag festgelegt. Und weil die Pflege das beste Beispiel für ein solches Dilemma ist, ist heute also Tag der Pflege. Denn die Pflegeproblematik ist demographisch, finanziell und organisatorisch eine tickende Zeitbombe. Und sie wird uns alle direkt betreffen – weil wir irgendwann einmal selbst zu pflegen sein werden oder unsere Angehörigen Pflege brauchen, wie die Presse formuliert.

Pfleger bringt es auf den Punk

Wir aus der Pflege reden uns seit Jahren den Mund fusselig, wir zeigen die Probleme, den mangelnden Nachwuchs in diesem Beruf und auch die freche Unterbezahlung für diese wichtige Arbeit auf. Aber was ist bis dato passiert: Nix! Vor jeder Wahl werden wir belogen, uns werden Dinge versprochen, wo nie vorgehabt wurde, diese zu halten. Bis die Branche kollabiert und sich nur noch die Elite eine Pflege in irgendeiner Art und Weise leisten kann. Und dann hat es wieder niemand kommen sehen.