Beide seien gehängt worden, gab die iranische Justizwebsite Misan Online am Samstag bekannt. Sie machte keine Angaben dazu, wann die beiden Männer festgenommen worden waren.
Einem der Männer wurde Misan Online zufolge vorgeworfen, Militär- und Sicherheitsstandorte gefilmt und fotografiert zu haben. Die Aufnahmen soll er während des zwölftägigen Kriegs zwischen dem Iran und den USA im Juni 2025 an einen Offizier des israelischen Geheimdienstes Mossad geschickt haben.
Der andere Mann wurde den Angaben zufolge beschuldigt, Informationen über “religiöse und provinzielle Persönlichkeiten” und “wichtige Zentren wie das Gebiet Natanz” an den Mossad weitergeleitet zu haben. In Natanz befindet sich eine wichtige iranische Atomanlage.
Hinrichtungen als Mittel der Einschüchterung
Die Behörden im Iran haben in den vergangenen Wochen wiederholt Todesurteile vollstreckt. Laut Angaben der Organisation Iran Human Rights (IHRNGO) richtete die iranische Regierung 2025 mindestens 1.639 Menschen hin. Menschenrechtsgruppen kritisieren seit Jahren die rigorose Anwendung der Todesstrafe im Iran. Sie werfen den Behörden vor, Hinrichtungen auch als Mittel der Einschüchterung zu nutzen.

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