In vielen europäischen Skigebieten endet die Saison traditionell zu Ostern. Auch am vergangenen Wochenende kam es zu mehreren Unglücken.
Besonders hart betroffen war in diesem Winter Italien, wo insgesamt 38 Lawinentote gezählt wurden, vor allem in Südtirol. Das schlimmste Unglück ereignete sich dort: Beim Aufstieg zur 3 545 Meter hohen Vertainspitze im Ortler-Gebirge wurden Anfang November fünf Bergsteiger von Schneemassen mitgerissen und getötet. Alle fünf kamen aus Bayern.
Fast doppelt so viele Tote wie im Winter 2024/25
In der Statistik folgen Frankreich mit 31 und Österreich mit 30 Lawinentoten. Die Zahlen stammen vom European Avalanche Warning Service (EAWS), einem Zusammenschluss der nationalen Lawinenwarndienste verschiedener Länder.
Zum Vergleich: In der vergangenen Wintersaison 2024/25 gab es in Europa insgesamt 70 Lawinentote. In dieser Saison waren es fast doppelt so viele. Zuletzt wurden in der Saison 2017/18 noch mehr Todesopfer gezählt: insgesamt 147.

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