In der vergangenen Woche kamen drei Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben. Unter den Opfern befinden sich zwei Motorradlenker sowie ein Fußgänger. Besonders tragisch: Alle drei Verstorbenen waren ausländische Staatsangehörige.

Ein schwerer Unfall ereignete sich bereits am 28. Mai im Bezirk Lilienfeld in Niederösterreich. Dabei wurde einer der beiden Motorradfahrer tödlich verletzt. Zwei weitere Todesopfer waren am Wochenende zu beklagen.

Unfälle in drei Bundesländern

Die tödlichen Verkehrsunfälle ereigneten sich in Niederösterreich, Kärnten und der Steiermark. Zwei Personen verloren auf Landesstraßen B ihr Leben, ein weiterer Verkehrsteilnehmer auf einer Landesstraße L.

Nach den bisherigen Ermittlungen gelten riskantes Überholen, nicht angepasste Geschwindigkeit sowie eine Vorrangverletzung als die mutmaßlichen Hauptursachen der tödlichen Unfälle. Einer der drei Unfälle war ein Alleinunfall.

119 Verkehrstote seit Jahresbeginn

Die aktuelle Statistik des Innenministeriums weist für den Zeitraum von 1. Jänner bis 31. Mai 2026 insgesamt 119 Verkehrstote auf Österreichs Straßennetz aus. Die Zahl ist vorläufig.

Im Vergleich dazu wurden im selben Zeitraum des Vorjahres 128 Verkehrstote registriert. Im Jahr 2024 lag die Zahl Ende Mai bei 110 Todesopfern.

Rückgang gegenüber 2025, aber höher als 2024

Die aktuellen Zahlen zeigen eine leichte Verbesserung gegenüber dem Vorjahr. Dennoch liegt die Zahl der Verkehrstoten weiterhin über dem Niveau von 2024. Jeder einzelne tödliche Unfall verdeutlicht, wie entscheidend die Einhaltung von Verkehrsregeln und angepasste Fahrweise für die Sicherheit auf Österreichs Straßen bleiben.