Bei der Einreisekontrolle stießen die Zollbeamten auf fünf Hundewelpen, die sich laut Behörden in einem besorgniserregenden Gesundheitszustand befanden.

Eine hinzugezogene Amtstierärztin schätzte das Alter der Tiere auf lediglich sieben bis zwölf Wochen und äußerte erhebliche Bedenken. Die jungen Hunde seien für den Transport und die Einreise viel zu jung gewesen. Die Reisende legte zwar mehrere Unterlagen vor, die die Einfuhr der Tiere rechtmäßig erscheinen lassen sollten. Bei der Überprüfung kamen jedoch erhebliche Unregelmäßigkeiten ans Licht, wie der Kurier berichtet.

Nach den Ermittlungen waren mindestens drei der Welpen noch zu jung für die Einreise in die EU. Besonders schwer wiegt der Verdacht, dass das vorgelegte Zertifikat über die Tollwutuntersuchung gefälscht war.

Welpen in Sicherheit gebracht

Der Zoll beschlagnahmte die fünf Hunde sofort. Die Tiere wurden anschließend einem Tierheim übergeben, wo sie nun medizinisch versorgt und betreut werden.

Gegen die Frau wurde ein Finanzstrafverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.

Staatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl lobte das rasche Einschreiten der Zollbeamten. Gerade beim illegalen Welpenhandel stehe das Wohl der Tiere im Mittelpunkt.

Immer wieder würden viel zu junge Hunde unter schlechten Bedingungen transportiert. Solche Transporte bedeuteten für die Tiere enormen Stress und könnten ihre Gesundheit massiv gefährden.