Auch nach dem Urteil bleibt Marius Borg Høiby hinter Gittern. Der 29-Jährige hat zwar Berufung eingelegt, doch an seiner aktuellen Situation dürfte das vorerst nichts ändern.

Die norwegische Staatsanwaltschaft hat beantragt, die Untersuchungshaft um weitere vier Wochen zu verlängern. Wie die norwegische Zeitung VG berichtet, begründet sie den Antrag mit einer weiterhin bestehenden Wiederholungsgefahr. Über die Verlängerung der Untersuchungshaft soll in den kommenden Tagen ein Gericht entscheiden.

Staatsanwaltschaft sieht weiterhin Wiederholungsgefahr

Der Fall sorgte in Norwegen monatelang für Schlagzeilen. Wie exxpress berichtete, verurteilte das Bezirksgericht Oslo Marius Borg Høiby Mitte Juni zu vier Jahren Haft. Der 29-jährige Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit wurde unter anderem wegen zweier Vergewaltigungen nach norwegischem Recht sowie weiterer Gewaltdelikte verurteilt.

Mit der Berufung will die Verteidigung zentrale Teile des Urteils überprüfen lassen. Seit Anfang Februar befindet sich Høiby in Untersuchungshaft. Mehrere Anträge auf Freilassung wurden bereits abgelehnt. Die Gerichte begründeten dies unter anderem mit einer weiterhin bestehenden Wiederholungsgefahr.