Der TV-Sender hat in diesem Rahmen Straßenbefragungen durchgeführt und die Aussage einer Teilnehmerin, die sich über islamische Zuwanderung beschwerte, in einem Kurzvideo in den sozialen Medien falsch übersetzt.
Kleiner Fehler, große Wirkung
Demnach sagte die Frau sinngemäß: „Ich hasse es. Sie müssen gehen. Es muss sich etwas ändern. Das Land wird zunehmend muslimisch.“ Im Englischen hatte sie „I hate it“ gesagt. Aus „Ich hasse es“, was die korrekte Übersetzung wäre, wurde jedoch „Ich hasse sie“ – was auf Englisch jedoch „I hate them“ hieße.
Riesige Diskussionen im Nachgang
Dadurch entstand der Eindruck, die Demonstrantin würde ihren Hass direkt gegen Menschen oder Muslime richten – obwohl sie sich in ihrer Aussage offenbar auf gesellschaftliche Entwicklungen bezog. Die Szene sorgte laut Apollo News online schnell für Diskussionen und Kritik am Sender. Denn die falsche Übersetzung wäre nicht nur eingeblendet, sondern auch in der Tonspur wiedergegeben worden.
60.000 Teilnehmer bei Demo
Hintergrund war der umstrittene „Unite the Kingdom“-Marsch in London, bei dem offiziellen Schätzungen zufolge über 60.000 Menschen teilnahmen, gegen die britische Einwanderungspolitik auf die Straße gingen. Jetzt steht aber vor allem eine Frage im Raum: Wie konnte aus einem einzigen Wort plötzlich eine völlig andere Botschaft werden?

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