Viele sorgen sich um Sicherheit und Werte
Die Umfrage zeigt außerdem große Sorgen in der Bevölkerung. 71 Prozent der Befragten sehen durch Zuwanderung die Sicherheit in Österreich gefährdet. 69 Prozent befürchten zudem negative Auswirkungen auf österreichische Werte und gesellschaftliche Traditionen. Mehr als die Hälfte der Teilnehmer sorgt sich darüber hinaus um mögliche Folgen für den Wohlstand des Landes.
Mehrheit für gemeinsame EU-Lösung
Trotz der Skepsis gegenüber Migration spricht sich eine klare Mehrheit für eine gemeinsame europäische Lösung aus. 62 Prozent wünschen sich eine gemeinsame Asyl- und Migrationspolitik innerhalb der Europäische Union. Nur 30 Prozent bevorzugen rein nationale Kompetenzen. Besonders stark vertreten ist diese Haltung laut Umfrage unter Wählern der FPÖ. Breite Unterstützung gibt es auch für den Vorschlag von Innenminister Gerhard Karner, den Familiennachzug künftig über Quoten zu begrenzen. Drei Viertel der Befragten sprechen sich dafür aus. Selbst unter Grün-Wählern findet die Maßnahme mehrheitlich Zustimmung. Bei Anhängern der FPÖ liegt die Unterstützung sogar bei rund 90 Prozent.
Weniger Zuspruch für Hilfe vor Ort
Deutlich geringer fällt hingegen die Zustimmung für Maßnahmen zur Bekämpfung von Fluchtursachen in den Herkunftsländern aus. Dafür sprechen sich laut Umfrage lediglich 43 Prozent der Befragten aus.

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