Leserreporter der Heute, die auf dem Weg zur Arbeit an der Anlage vorbeikamen, berichteten von zahlreichen Einsatzfahrzeugen der Berufsfeuerwehr Wien, der Polizei und der Berufsrettung, die rund um die Schleusenanlage standen.
Nach Angaben eines Augenzeugen dürfte das Schiff die Keilmauer touchiert haben. Am Bug des Wasserfahrzeugs seien deutliche Beschädigungen zu erkennen gewesen.
Wie es zu der Kollision kommen konnte und ob Personen verletzt wurden, war zunächst noch unklar. Auch zum genauen Ausmaß des Schadens lagen am Freitagmorgen noch keine gesicherten Informationen vor.
Kraftwerk Freudenau
Das Kraftwerk Freudenau zählt zu den bedeutendsten Wasserkraftwerken Österreichs und gilt als größtes Stadtkraftwerk Europas. Es verbindet Wien mit der Donauinsel und produziert seit seiner Inbetriebnahme im Jahr 1998 jährlich rund eine Milliarde Kilowattstunden klimafreundlichen Strom aus Wasserkraft.
Besonders bemerkenswert: Als erstes Donaukraftwerk wurde Freudenau von Beginn an mit einer Fischwanderhilfe ausgestattet, um die Durchgängigkeit des Flusses für Fische sicherzustellen.
Die Berufsfeuerwehr Wien bestätigte gegenüber „Heute“ den Einsatz am Kraftwerk Freudenau. Zu den genauen Hintergründen des Vorfalls oder zum Ausmaß des Schadens konnten am Freitagmorgen allerdings noch keine näheren Angaben gemacht werden.
Die Ermittlungen zum Unfallhergang laufen.

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