Bei dem Angriff im Nordwesten Syriens sei Ali Husayn al-Ulaywi ums Leben gekommen. Die Operation sei Teil der laufenden Bemühungen, Terroristen auszuschalten, die Anschläge auf Amerikaner im Ausland oder in den USA planen könnten.

CENTCOM-Kommandeur Admiral Brad Cooper erklärte, die USA und ihre Partner blieben entschlossen, die verbliebenen ISIS-Strukturen zu zerschlagen. Man werde weiterhin das US-Heimatland, amerikanische Soldaten sowie Verbündete in der Region schützen.

ISIS verstärkt Angriffe in Syrien

In Syrien hat ISIS zuletzt seine Aktivitäten wieder verstärkt. Seit Februar verübte die Terrormiliz mehrere Angriffe gegen die Regierung von Präsident Ahmed al-Sharaa. Erst im vergangenen Jahr war dessen Regierung der US-geführten Anti-ISIS-Koalition beigetreten.

Am Samstag bekannte sich ISIS zu einem Angriff nahe der Stadt Manbidsch in der nordöstlichen Provinz Aleppo.

Terrormiliz bleibt gefährlich

Auf dem Höhepunkt seiner Macht kontrollierte der „Islamische Staat“ vor rund zehn Jahren zeitweise mehr als ein Viertel Syriens. Durch die US-geführte Militärkoalition und regionale Gegner wurde die Terrormiliz weitgehend aus ihren früheren Hochburgen vertrieben.

Trotz des Verlusts seines sogenannten Kalifats bleibt ISIS in Teilen Syriens und des Irak aktiv und versucht, durch Anschläge und Guerilla-Aktionen wieder an Einfluss zu gewinnen.