Kern der neuen Formation ist die Panzerbrigade 45. Sie soll in Rūdninkai südlich der Hauptstadt Vilnius stationiert werden. Deutschland reagiert damit auf die Sicherheitslage nach dem russischen Angriff auf die Ukraine und auf Forderungen der baltischen Staaten nach einer stärkeren militärischen Präsenz der NATO.

Ziel: Bis Ende 2027 einsatzfähig sein

Infrastruktur gilt als eines der größten Auslandsprojekte in der Geschichte der Bundeswehr.

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hatte die dauerhafte Verlegung bereits 2023 angekündigt. Die Bundeswehr will für die Brigade notfalls auch Soldaten verpflichten. Zwar gehe man weiterhin davon aus, dass sich die große Mehrheit freiwillig für den Dienst in dem baltischen NATO-Land melde, sagte Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) im ARD-„Bericht aus Berlin“. Es werde aber wahrscheinlich einen Prozentsatz geben, den man verpflichten müsse. „Das ist dann die Frage der Einsatzbereitschaft vor Ort an der Ostflanke“, sagte Pistorius. „Entscheidend ist für mich, dass die Brigade am Ende steht und ihren Auftrag erfüllen kann.“

Nach Angaben der Bundesregierung soll die Brigade bis Ende 2027 vollständig einsatzfähig sein und einen möglichen Angriff auf das NATO-Gebiet abschrecken.

Dieser Beitrag ist ursprünglich auf unserem Partner-Portal NiUS erschienen.

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