Im Zentrum steht ein Video mit dem Titel „Der Islam ist kein Frieden“, das Ende 2024 veröffentlicht wurde. Obwohl es nur einige hundert Aufrufe hatte, zog es rechtliche Konsequenzen nach sich. Die Ermittler prüfen, ob die Aussagen gegen das Verbot der Beschimpfung religiöser Bekenntnisse verstoßen. Das Video wurde inzwischen gelöscht, auch YouTube stufte es als problematisch ein.
Kritik sorgt für Ermittlungen
In dem Beitrag greifen die beiden Betreiber des christlichen Kanals „Eternal Life“ unter anderem Szenen von pro-palästinensischen Demonstrationen auf und äußern scharfe Kritik. Sie beziehen sich dabei auch auf religiöse Texte und stellen einen Zusammenhang zu antisemitischen Positionen her.
Die Aussagen sind deutlich formuliert und lassen wenig Interpretationsspielraum. Genau das dürfte nun zum Problem geworden sein. Während die Staatsanwaltschaft ein mögliches strafbares Verhalten prüft, zeigen sich die beiden Männer überrascht von den Ermittlungen. Für sie steht fest: Es gehe nicht um Hetze, sondern um ihren Glauben und ihre Sichtweise.

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