Ab Donnerstag rollt eine Verkehrswelle durch das Land. Der ARBÖ warnt vor mehreren verkehrsintensiven Tagen, die sich bis Sonntag hinziehen werden. Neben dem starken Reiseverkehr in Richtung Wintersportregionen und den dadurch verursachten Staus an den Grenzübergängen – ausgelöst durch die Winterferien in Teilen Tschechiens und der Slowakei – kommen auch die Großevents in der Steiermark und in Oberösterreich sowie die Konzerte in Wien und Graz hinzu. Für Autofahrer bedeutet das: längere Fahrzeiten und Geduld – am besten planen sie Alternativen ein.
Skifliegen am Kulm: Ennstal droht Stillstand
Vom 27. Februar bis zum 1. März zieht das Weltcup-Skifliegen am Kulm Tausende Zuschauer in die Steiermark. Laut ARBÖ sind besonders die Ennstalstraße (B320) zwischen Liezen und Gröbming sowie die Salzkammergutstraße (B145) zwischen Trautenfels und Bad Mitterndorf/Tauplitz und zwischen Bad Goisern und Bad Mitterndorf staugefährdet.
Zusätzliche Verkehrsbelastung bringt zudem der Weltcup der Damen im oberösterreichischen Hinzenbach am Samstag und Sonntag. Vor allem im Bereich Eferding ist vor und nach den Wettbewerben mit Verzögerungen zu rechnen.
Konzert-Alarm in Wien und Graz
Auch in den Städten wird es eng. In Wien sorgt das Konzert der isländischen Sängerin „Laufey“ am Donnerstag in der Stadthalle für ein erhöhtes Verkehrsaufkommen. Besonders betroffen sind der Neubaugürtel, die Hütteldorfer Straße, die Gablenzgasse, die Märzstraße, die Burggasse und das Nibelungenviertel.
Es wird empfohlen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Die U3 (Station Schweglerstraße) und die U6 (Station Burggasse/Stadthalle) bringen Besucher direkt zur Halle. Auch die Straßenbahnlinien 6, 9, 18 und 49 halten am nur wenige Gehminuten entfernten Urban-Loritz-Platz.
In Graz tritt vom 26. bis zum 28. Februar der Kult-DJ Gigi D’Agostino an drei Abenden in der Stadthalle auf. Rund um den Messeplatz muss jeweils in der Stunde vor Veranstaltungsbeginn sowie nach Ende mit Staus und Parkplatzengpässen gerechnet werden. Besonders betroffen sind die Conrad-von-Hötzendorf-Straße, die Fröhlichgasse, der Jakominigürtel und der Schönaugürtel. Auch hier lautet die Empfehlung, besser mit den Straßenbahnlinien 4, 5 oder 6 anzureisen.
Ferienverkehr verschärft die Lage
Zusätzlich zum Ansturm anlässlich des Events sorgt der klassische Winterreiseverkehr für volle Straßen. Besonders an den Grenzübergängen ist mit Verzögerungen zu rechnen, da in einigen Regionen Tschechiens und der Slowakei die Winterferien beginnen.
Das letzte Februar-Wochenende dürfte somit für viele Autofahrer zur Geduldsprobe werden.

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