Den vier Angeklagten wurde eine brutale Auseinandersetzung nahe dem Bahnhof Floridsdorf vorgeworfen. Dabei soll es zu einer Messerattacke, Schüssen mit einer Schreckschusspistole und heftigen Schlägen gekommen sein.
Tumulte vor dem Gerichtssaal
Während sich die Schöffen zur Beratung zurückgezogen hatten, geriet die Stimmung vor dem Verhandlungssaal außer Kontrolle. Angeklagte und Zeugen gingen aufeinander los, es kam zu einem Handgemenge. Einer der Beteiligten soll nach exxpress-Anfrage zudem gedroht haben: „Warte nur, was draußen passiert.“ Daraufhin wurde die Polizei alarmiert. Gemeinsam mit Beamten der WEGA sicherte sie den Gerichtssaal und sorgte dafür, dass die Urteilsverkündung ohne weitere Zwischenfälle stattfinden konnte.
Haftstrafe nach Messerattacke
Das Gericht verurteilte einen der Angeklagten wegen absichtlicher schwerer Körperverletzung mit einem Messer zu dreieinhalb Jahren Haft. Ein weiterer Syrer erhielt zwei Monate Gefängnis, weil er sein Opfer mit dem Knauf einer Schreckschusspistole attackiert hatte. Die beiden übrigen Angeklagten wurden freigesprochen. Die Urteile sind bereits rechtskräftig. Der turbulente Tag am „Landl“ endete dann ohne weitere Zwischenfälle.

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