Was zunächst wie ein kurioser Zufall wirkt, entpuppt sich als viraler Volltreffer. Offenbar unbemerkt von der Crew driftet das Glas minutenlang durch die Schwerelosigkeit – mitten in einem der bedeutendsten Raumfahrtmomente der Gegenwart. Der Auslöser: Astronautin Christina Koch verstaut zuvor Ausrüstung, das Glas macht sich selbstständig.
Die Szene verbreitet sich rasend schnell rund um den Globus. Aus einem kleinen Missgeschick wird ein globales Medienereignis – und für den Hersteller Ferrero ein unbezahlbarer Glücksfall.
Nutella geht viral
Werbeexperten schlagen Alarm – im positiven Sinn. Denn was hier passiert, lässt sich mit Geld kaum kaufen: maximale Aufmerksamkeit zur besten Sendezeit.
Die Reichweite geht dabei weit über den Livestream hinaus. Medienberichte, Social Media und internationale Schlagzeilen verstärken den Effekt zusätzlich. Milliarden Kontakte sind möglich – ein Wert, der in der Werbewelt einem dreistelligen Millionenbetrag entspricht.
Dabei hat der kleine Snack auch seinen Preis. Die Mission selbst kostet mehrere Milliarden Dollar, jeder transportierte Gegenstand ist streng kalkuliert. Umgerechnet wird selbst ein einfaches Glas zum Luxusgut im All.

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