Ein normaler Samstagmittag in einem Wiener Supermarkt eskalierte am 4. Mai brutal. Als ein 34-jähriger Filialleiter im 4. Bezirk auf der Rechten Wienzeile zwei Kunden wegen störenden Verhaltens mehrfach aufforderte, das Geschäft zu verlassen, drehten die beiden Syrer – 22 und 26 Jahre alt – völlig durch. Sie packten den Filialleiter am Handgelenk, bedrohten ihn mehrfach mit dem Umbringen und gingen schließlich körperlich auf ihn los.
Tür zerstört, Filialleiter verprügelt
Als ein anderer Mitarbeiter die Polizei alarmierte, eskalierte die Situation weiter. Der 26-Jährige trat gegen die gläserne Schiebetür des Geschäfts, wodurch das Glas zerbrach. Gleichzeitig warf er die noch nicht bezahlten Lebensmittel auf den Boden. Im selben Moment umklammerte der 22-Jährige den Filialleiter von hinten und schlug ihm zweimal mit der Faust gegen die Rippen. Danach flüchteten die beiden in Richtung Kettenbrückengasse.
Festnahme, Drogen, U-Haft
Die Flucht endete kurz darauf. Polizisten hielten die beiden Syrer an und nahmen sie fest. Bei der Durchsuchung des 26-Jährigen wurde eine geringe Menge Suchtgift – vermutlich Cannabiskraut – sichergestellt. Beide wurden wegen gefährlicher Drohung angezeigt, der Jüngere zusätzlich wegen Körperverletzung, der Ältere wegen Sachbeschädigung und nach den Bestimmungen des Suchtmittelgesetzes. „Durch die Staatsanwaltschaft Wien wurde die Beantragung der Untersuchungshaft für beide Beschuldigten in Aussicht gestellt. Sie wurden in eine Justizanstalt überstellt”, so die Wiener Polizei.

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