Nach bisherigen Informationen wurde der 65-jährige Gastronom in seinem Lokal entdeckt. In unmittelbarer Nähe stellten die Ermittler eine Schusswaffe sicher, bei der es sich laut Medienberichten um ein Jagdgewehr handeln soll. Offizielle Angaben zur Todesursache oder zum genauen Hergang liegen bislang nicht vor. Die Ermittlungen dauern an, berichtet die Krone.

Große Betroffenheit unter Freunden und Stammgästen

Die Nachricht verbreitete sich am Dienstagmorgen rasch in der Wiener Gastronomieszene. Ein langjähriger Stammgast schilderte seine Bestürzung und berichtete, dass der Lokalbetreiber von vielen geschätzt worden sei.

Auch Angehörige und enge Vertraute kamen kurz nach Bekanntwerden des Vorfalls zum Lokal. Freunde berichten, dass der Gastronom noch am Vortag Kontakt mit Bekannten gehabt habe.

Café Engländer prägte die Wiener Innenstadt

Gemeinsam mit seinem Geschäftspartner übernahm der Gastronom Anfang der 1990er-Jahre das damalige Café Windhag und machte daraus das Café Engländer. Nach einer zwischenzeitlichen Insolvenz gelang Anfang der 2000er-Jahre mit einem neuen Investor der Neustart.

Seither entwickelte sich das Lokal zu einem beliebten Treffpunkt in der Wiener Innenstadt. Darüber hinaus betrieb der Unternehmer weitere Gastronomiebetriebe in Wien.

Der Gastronom hinterlässt zwei neunjährige Kinder. Sein Tod löst in der Wiener Gastro-Szene große Trauer und Anteilnahme aus.