Besonders massiv waren die Auswirkungen rund um den Wings for Life Run. Bis in den frühen Sonntag-Nachmittag hinein waren zentrale Verkehrsachsen teilweise vollständig blockiert. Gesperrt wurden unter anderem die Westeinfahrt ab der Guldenbrücke sowie die Westausfahrt zwischen Karlsplatz und Cumberlandstraße. Für viele Pendler ging zeitweise kaum noch etwas voran.
Eurovision-Eröffnung verwandelt die Innenstadt in Festivalzone
Parallel dazu wurde die Wiener Innenstadt zur Bühne für den Auftakt des Eurovision Song Contest 2026. Die Eröffnungszeremonie zog tausende Fans, Medienvertreter und Delegationen an. Zwischen Burgtheater und Rathausplatz entstand eine kilometerlange Eventkulisse, die den Ring teilweise bis tief in die Nacht für den Verkehr sperrte.
Die Sperre zwischen Schottengasse und Operngasse blieb über Stunden aufrecht. Rund um den Rathausplatz herrschte dichter Andrang. Insgesamt eröffneten 35 Acts den 70. Eurovision Song Contest in Wien.
Besonderes Augenmerk lag auf der australischen Sängerin Delta Goodrem, die mit ihrem Titel „Eclipse“ zu den Favoriten des diesjährigen Wettbewerbs zählt.
Fußball-Derby verschärfte die Situation zusätzlich
Als wäre das nicht genug gewesen, sorgte zeitgleich auch das Wiener Derby zwischen Rapid und Austria im Allianz Stadion für zusätzlichen Andrang. Rund um das Stadion kam es zu erhöhtem Verkehrsaufkommen und langen Verzögerungen auf den Zufahrtsstraßen.
Vor allem im Westen Wiens verdichtete sich der Verkehr massiv. Viele Besucher versuchten gleichzeitig, zu den jeweiligen Veranstaltungsorten zu gelangen oder diese wieder zu verlassen. Dadurch gerieten auch Nebenstraßen zunehmend an ihre Kapazitätsgrenzen.

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