Nur noch rund ein Drittel der Befragten spricht sich dafür aus, die bestehenden Klimaziele unverändert beizubehalten. Ein größerer Teil will sie zumindest abschwächen, während ein Viertel sie ganz aufgeben möchte. Für Politologen ist klar: Die Stimmung hat sich gedreht – und zwar deutlich.
Besonders auffällig ist die starke Spaltung. Während Anhänger der Grünen fast geschlossen an den Zielen festhalten, lehnt ein Großteil der FPÖ-Wähler diese mittlerweile ab. Dazwischen liegt ein breites Feld an Bürgern, die zwar grundsätzlich für Klimaschutz sind, aber weniger strenge Vorgaben wollen.
Uneinigkeit bei Windrädern
Ganz anders sieht es bei erneuerbaren Energien aus: Hier gibt es breite Zustimmung quer durch die Bevölkerung. Zwei Drittel befürworten den Ausbau von Wasser- und Solarenergie. Doch sobald es konkret wird, zeigen sich Unterschiede. Große Solaranlagen oder Wasserkraftwerke stoßen auf vergleichsweise hohe Akzeptanz – Windräder hingegen bleiben ein Streitpunkt.
Gerade in der unmittelbaren Nachbarschaft sinkt die Zustimmung deutlich. Vor allem unter FPÖ-Wählern ist die Skepsis gegenüber Windkraft besonders ausgeprägt.

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