Die mysteriösen Anti-Kickl-Plakate, die vergangene Woche in Wien für Aufsehen sorgten und hinter denen ÖVP-Generalsekretär Nico Marchetti steckt, haben nun eine Reaktion des FPÖ-Chefs provoziert – oder vielmehr: fast keine.
Auf die Frage, was er zur jüngsten ÖVP-Kampagne sage, die ihn flankiert von Wladimir Putin, Donald Trump und Viktor Orbán unter dem Titel „Kickls Freunde” zeigt, antwortete Kickl gegenüber exxpress: „Ich hoffe, Sie sind mir jetzt nicht böse, wenn ich sage, dass das so niederschwellig und unbedeutend ist, dass ich darauf gar nicht eingehen will.”
Die Plakate waren unter anderem am Schwedenplatz und auf der Ringstraße aufgetaucht. Sie zeigen Kickl gemeinsam mit den drei Politikern als Marionetten – die Botschaft der ÖVP: Der FPÖ-Chef sei von Putin, Trump und Orbán abhängig. Marchetti hatte dasselbe Motiv bereits zuvor auf Social Media gepostet und die FPÖ im Nationalrat als „Trump-Orbán-Fanclub” bezeichnet.

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