Während in Wien zehntausende Menschen arbeitslos sind, sorgt eine geplante Veranstaltung des Wiener Arbeitnehmer Förderungsfonds waff für heftige Reaktionen. Im Zentrum steht ein Vortrag über „Diversity Management in der Dimension LGBTIQ*“. Für die FPÖ ist dies ein klares Beispiel dafür, dass an den Bedürfnissen der Bevölkerung vorbeigearbeitet wird.

FPÖ kritisiert klare Schwerpunktsetzung

FPÖ-Wien-Wirtschaftssprecher Udo Guggenbichler findet deutliche Worte. Angesichts von über 100.000 Arbeitslosen in der Bundeshauptstadt und einer im Vergleich zum Österreich-Schnitt doppelt so hohen Arbeitslosenquote sieht er falsche Prioritäten gesetzt.

„Während die rot-pinke Stadtregierung über 100.000 Arbeitslose zu verantworten hat und die Bundeshauptstadt eine doppelt so hohe Arbeitslosenquote wie der Österreich-Schnitt aufweist, beschäftigt sich der WAFF mit ideologischen Nischenthemen wie ‚Diversity Management in der Dimension LGBTIQ‘“, sagt Guggenbichler.

Weiters kritisiert er: „Die Wiener erwarten sich zu Recht, dass ihre Steuergelder dafür eingesetzt werden, Arbeitsplätze zu schaffen und Arbeitslosigkeit zu bekämpfen, anstatt das Geld anstatt für LGBTIQ Propaganda zu verschwenden.“

Vortrag zu Diversity geplant

Konkret lädt der waff zu einer „Lunch Lecture“ am 29. Juni 2026 ein. Das Thema lautet: „Diversity Management in der Dimension LGBTIQ* in Wiener Unternehmen“.

Im Fokus steht eine Studie der KMU Forschung Austria, die auf einer Online-Befragung von rund 300 Betrieben basiert. Dabei geht es unter anderem um den Stand von Diversity-Strategien, mögliche Erfolgsfaktoren und zukünftige Entwicklungen.

Für die FPÖ ist klar, worauf es ankommen sollte. Guggenbichler fordert: „Der WAFF soll sich auf seinen eigentlichen Auftrag konzentrieren, nämlich Menschen in Beschäftigung zu bringen.“