Von Broschüren über psychosoziale Betreuung bis hin zu Projekten gegen „Extremismus und Sexismus“: Der Verein „RosaLila PantherInnen“ erhielt zwischen 2020 und 2024 umfangreiche Förderungen aus Bundesmitteln. Insgesamt wurden laut Anfragebeantwortung mehr als 1,1 Millionen Euro genehmigt.
Den größten Brocken machte dabei das Projekt „Queere Themen als Extremismus- und Sexismusprävention 2024–2026“ aus. Dafür bewilligte das Sozialministerium allein 695.000 Euro. Bereits zuvor waren für ähnliche Projekte 260.000 Euro sowie weitere 120.000 Euro für ein „queeres Community Empowerment im migrantischen Umfeld“ geflossen. Auch eine psychosoziale Stelle beim Verein wurde mit 30.000 Euro gefördert.
So gut wie keine Eigenleistungen
Auffällig: Bei fast allen Projekten wurden laut Ministerium keine Eigenmittel eingebracht. Lediglich bei einer Broschüre für Eltern und Angehörige transidenter Personen wurden Eigenleistungen von rund 830 Euro angegeben.
Das Ressort betont, sämtliche Förderungen seien nach den allgemeinen Bundesrichtlinien geprüft und ordnungsgemäß genehmigt worden. Besondere Auflagen habe es nicht gegeben. Werk- oder Dienstleistungsverträge mit dem Verein habe das Ministerium hingegen nie abgeschlossen. Auch an Veranstaltungen des Ressorts hätten seit Oktober 2024 keine Vertreter der „RosaLila PantherInnen“ teilgenommen.

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