Die Entscheidung von Vizekanzler Andreas Babler und Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner (beide SPÖ), die NGO Zara mit insgesamt 300.000 Euro zu unterstützen, schlägt nicht nur politisch Wellen – auch im Netz wird intensiv darüber diskutiert. Auf Plattformen wie X und Facebook hagelt es Kritik.
„Alles wird teurer, gefühlt täglich wird über neue Steuern gesprochen, weil wir kein Geld mehr haben – aber für NGOs plötzlich schon“, so ein X-User. Andere sprechen von „ideologischer Klientelpolitik“ und „Verschwendung von Steuergeldern“.

Babler im Mittelpunkt der Kritik
Besonders Vizekanzler Babler steht im Mittelpunkt der Kritik. Ihm wird vorgeworfen, mit der schnellen Zusage ein politisches Signal setzen zu wollen. Auch die Aussage, das Geld stamme aus „Restmitteln“, stößt auf Spott. „In Österreich findet man – bzw. Babler – Geld offenbar in Sofaritzen“, schreibt eine Userin auf Facebook sarkastisch.
Politisch bleibt die Lage angespannt: Während die SPÖ die Rettung als notwendig darstellt, pocht die ÖVP auf Sparsamkeit und verweist auf bestehende alternative Angebote. Der ursprüngliche Förderstopp wird dabei von vielen auch als sinnvoller Schritt in Richtung mehr Budgetdisziplin gesehen. Der Streit innerhalb der Regierung dürfte durch die hitzigen Reaktionen im Netz zusätzlich angeheizt werden.

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