Laut der Anfragebeantwortung beliefen sich die Reisekosten des Ressorts zwischen Jänner und März 2026 auf insgesamt rund 51.240 Euro. Davon entfielen 40.875,88 Euro auf dienstliche Flüge, 7.031,38 Euro auf Zugfahrten, 1.663,62 Euro auf Mietwagen, 1.536,05 Euro auf Taxifahrten sowie 132,84 Euro auf Busfahrten.

Aus der Beantwortung geht außerdem hervor, dass von den gesamten Flugkosten 581,59 Euro auf Babler selbst, 3.069,20 Euro auf Kabinettsmitarbeiter, 791,58 Euro auf die Staatssekretärin sowie 1.583,16 Euro auf deren Mitarbeiter entfielen. Eine weitergehende Aufschlüsselung der Flugkosten enthält die Anfragebeantwortung nicht.

Ministerium verweist auf Verwaltungsaufwand

Die FPÖ hatte unter anderem eine detaillierte Auflistung der einzelnen Flüge, Reiseziele, Flugklassen und Kosten verlangt. Das Ministerium begründet die fehlende Detailaufschlüsselung damit, dass dafür keine gesonderten Statistiken geführt würden. Eine entsprechende Auswertung sei mit einem „unverhältnismäßig hohen Verwaltungsaufwand“ verbunden. Zugleich verweist das Ressort darauf, dass grundsätzlich die Buchungsklasse „Economy“ gebucht werde.

FPÖ kritisiert fehlende Transparenz

FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz kritisierte die aus seiner Sicht mangelnde Transparenz bei den Reisekosten. Insbesondere bemängelte er, dass Reiseziele, einzelne Flugkosten und weitere Details zu den Dienstreisen nicht offengelegt wurden. Die Freiheitlichen fordern eine umfassendere Offenlegung der Reisetätigkeit des Ressorts.

Die parlamentarische Anfrage umfasste 15 Fragengruppen zu den Ausgaben für Taxi-, Bus-, Zug-, Mietwagen- und Flugreisen sowie zu Reisezielen, Kosten und Reisezwecken.