600.000 Euro müssen österreichische Steuerzahler für die Show berappen – im Zentrum stehen dabei laut Insidern zwei Urin-Tanks, die mit dem Inhalt von Mobil-WCs der Besucher befüllt werden. Die Show mit dem Namen „Seaworld Venice” findet im Österreich-Pavillon der Kunstbiennale Venedig statt. Starperformerin Florentina Holzinger (38) schwingt bei den Generalproben als menschlicher Klöppel in einer Glocke – kopfüber und nackt – über dem Urin-Becken hin und her.

Ministerium verteidigt Ekel-Show

Gegenüber Oe24 erklärte das Kulturministerium unter Babler: „Die Künstlerinnen und Künstler performen auf der Biennale 2026 in geklärtem und aufbereitetem Wasser.” Dabei betonte man die „innovative Kraft” des Konzepts, das aus 54 Einreichungen von einer Jury ausgewählt wurde. Die Projektauswahl sei also unpolitisch erfolgt.

Die Hauptdarstellerin greife laut Ministerium Themen auf, „die viele Menschen betreffen, etwa den menschlichen Körper oder unser Verhältnis zu Umwelt und Technik.” Die Förderung decke sämtliche Organisationsarbeiten, Anschaffungen und Darsteller-Gagen sowie „die gesamte Dauer der Biennale von sechs Monaten ab”, heißt es aus dem Kulturministerium. Dass Holzinger die Gestaltung des österreichischen Biennale-Beitrags übertragen wurde, hatte noch Werner Kogler (Grüne) am 9. Jänner 2025 bekanntgegeben.

Nackte auf Jetski: So wild wird Bablers Urin-Spektakel

Doch damit nicht genug: Bei den Generalproben zeigt sich das volle Ausmaß der steuerfinanzierten Ekel-Show. Neben Holzinger in der Glocke düst auch eine weitere nackte Performerin auf einem Jetski über das Urin-Becken – Fotoverbot inklusive. Insgesamt 25 Performerinnen stehen auf dem Dienstplan, zu jeder vollen Stunde soll die Glocke geschlagen werden – sechs Monate lang.

Und als wäre das nicht genug: Das Publikum soll laut Konzept aktiv mitmachen. Was das konkret bedeutet, wird bis zur Eröffnung geheim gehalten.