London und Brüssel hatten sich im Dezember auf die Bedingungen für die Rückkehr Großbritanniens in das beliebte Austauschprogramm 2027 geeinigt. Sie ist Teil des von Premierminister Keir Starmer vorangetriebenen “Neustarts” in den Beziehungen zur EU.
Laut der Regierung in London sollen allein im ersten Jahr mehr als 100.000 Briten von Erasmus+ profitieren. Großbritannien wird demnach 2027 rund 570 Millionen Pfund (655 Millionen Euro) Beitragskosten zahlen.
Praktika in europäischen Unternehmen gehören dazu
Studenten, Auszubildende und junge Menschen können an dem Programm teilnehmen, dazu gehören auch Praktika in großen europäischen Unternehmen, kultureller Austausch und andere grenzübergreifende Initiativen, wie London mitteilte. “Vom Lernen einer Sprache über Vertrauensbildung und Arbeitserfahrung” biete Erasmus+ Möglichkeiten, die Chancen junger Menschen zu verbessern, erklärte die zuständige Ministerin Jacqui Smith.
Der Regierung zufolge soll das British Council – wie schon zwischen 2014 und 2020 – als nationale Behörde Organisationen und einzelne Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei dem Programm beraten. Dies werde die EU noch im Laufe des Jahres bestätigen, erklärte die britische Regierung.

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