Beim Tiroler Wirtschaftsparlament bezeichnete der Tiroler Unternehmer die Maßnahme als „depperten Babler-Vorschlag“. Mit der Senkung auf 4,9 Prozent habe man offenbar nicht bedacht, welche Folgen das auslösen würde. Für Hörl sei von Anfang an klar gewesen, dass es sich um einen „aufgelegten Blödsinn“ handle.

„Deppert“, aber trotzdem dafür

Brisant: Obwohl Hörl die Maßnahme öffentlich zerlegte, stimmte er im Parlament dennoch dafür. Seine Begründung fiel ungewöhnlich offen aus. „Hätte ich dagegen gestimmt, wäre ich der Held und Hero gewesen“, sagte der ÖVP-Mandatar. Doch die Mehrheit für das Gesetz sei ohnehin festgestanden. Ein Nein hätte daher nichts geändert, wohl aber seine politische Position geschwächt.

„Deppert“, aber trotzdem dafür

Brisant: Obwohl Hörl die Maßnahme öffentlich zerlegte, stimmte er im Parlament dennoch dafür. Seine Begründung fiel ungewöhnlich offen aus. „Hätte ich dagegen gestimmt, wäre ich der Held und Hero gewesen“, sagte der ÖVP-Mandatar. Doch die Mehrheit für das Gesetz sei ohnehin festgestanden. Ein Nein hätte daher nichts geändert, wohl aber seine politische Position geschwächt.

Mehrwertsteuer-Debatte bleibt feurig

Wer ständig gegen die eigene Mehrheit stimme, habe es später schwer, für andere Anliegen Unterstützung zu bekommen, erklärte Hörl. Wörtlich meinte er: „Wenn du das nächste Mal daherkommst, kannst du gleich daheimbleiben, weil jeder sagt, du bist Einzelkämpfer, mach es alleine.“ Mit seinen Aussagen sorgt Hörl nun für Wirbel. Denn selten kritisiert ein Regierungsabgeordneter eine beschlossene Maßnahme in dieser Art – und nennt sie öffentlich einen „depperten Vorschlag“. Neuer Zündstoff in der ohnehin feurigen Mehrwertsteuer-Debatte.