Wie aus der Anfragebeantwortung von Frauen- und Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ) hervorgeht, erhielt die Stiftung DÖW allein in den Jahren 2024 und 2025 jeweils 855.000 Euro aus dem Ressort. Hinzu kamen weitere Förderungen für einzelne Projekte.

Eines davon ist der Aufbau einer Forschungsstelle zu Rechtsextremismus und Antisemitismus. Dafür wurden 2024 insgesamt 150.000 Euro und 2025 weitere 25.000 Euro freigegeben. Das Gesamtvolumen dieses Projekts beläuft sich auf 525.000 Euro.

Rechnet man die Zahlungen seit 2019 zusammen, ergibt sich eine stattliche Summe: Rund 4,46 Millionen Euro flossen in diesem Zeitraum aus dem Frauenministerium an das DÖW.

Keine wissenschaftlichen Arbeiten in Auftrag gegeben

Bemerkenswert ist dabei ein Detail aus der Anfragebeantwortung: Studien oder sonstige wissenschaftliche Arbeiten wurden beim DÖW laut Ministerium nicht in Auftrag gegeben. Auch über zusätzliche Kooperationen, Projekte oder personelle Unterstützungen schweigt sich das Ressort aus.

Die Verwendung der Mittel sei jedoch, so betont das Ministerium, regelmäßig kontrolliert worden – unter anderem durch ein Vier-Augen-Prinzip sowie Zwischen- und Endberichte. Eine widmungsgemäße Verwendung wurde demnach bestätigt.