O’Donnell zitierte während des Interviews aus dem Manifest des Angreifers. Darin hieß es unter anderem, seine „Ziele“ seien „Regierungsbeamte“. Zudem enthielt der Text schwere Vorwürfe, die im Zusammenhang mit politischen Personen formuliert wurden. „Ich bin nicht länger bereit, zuzulassen, dass ein Vergewaltiger, ein Pädophiler und ein Betrüger meine Hände mit seinen Verbrechen befleckt“, lies die Journalistin aus dem Manifest des Täters vor.
Trump weist Vorwürfe klar zurück
Trump reagierte darauf unmittelbar und deutlich. „Nun, ich habe darauf gewartet, dass Sie das vorlesen, weil ich wusste, dass Sie es tun würden“, sagte er im Interview. Gleichzeitig betonte er, dass es sich bei dem Täter um einen „kranken Menschen“ handle und kritisierte, dass dessen Aussagen öffentlich wiedergegeben wurden.
In diesem Zusammenhang stellte der Präsident klar: „Ich bin kein Vergewaltiger. Ich habe niemanden vergewaltigt. Ich bin kein Pädophiler“. Er führte weiter aus, dass er mit Aussagen konfrontiert werde, „die nichts mit mir zu tun haben“.
Direkter Schlagabtausch im Studio
Als O’Donnell nachhakte, entwickelte sich das Gespräch zunehmend konfrontativ. Trump kritisierte die Entscheidung, die Passage aus dem Manifest vorzulesen, und erklärte: „Das solltest du nicht bei ‚60 Minutes‘ lesen. Du bist eine Schande“. Zugleich signalisierte er, das Interview fortsetzen zu wollen: „Aber mach weiter, lass uns dieses Interview beenden.“

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