„Es tut mir leid. Ich habe so einen Fehler noch nie gemacht und trage natürlich alle Konsequenzen, die die Behörde nun in diesem Zusammenhang ziehen wird”, erklärte Hofer gegenüber der Krone. In einer ersten Reaktion hatte der Freiheitliche noch geleugnet, selbst gefahren zu sein. Nun drohen hohe Geldstrafen und der Führerscheinentzug.
Hohe Geldstrafe und Führerscheinentzug
Ab 1,6 Promille sieht die Straßenverkehrsordnung sehr hohe Geldstrafen zwischen 1.600 und 5.900 Euro vor. Da Hofers Alkofahrt in die Kategorie der schwereren Delikte fällt, legen die Behörden die Strafe individuell fest – wobei Vorstrafen und das Einkommen eine Rolle spielen.
Zudem ist mit einem Führerscheinentzug von mindestens einem halben Jahr zu rechnen. Hofer muss außerdem einen Amtsarzttermin und eine verkehrspsychologische Untersuchung absolvieren sowie an einer Nachschulung teilnehmen.
Auch Piloten- und Waffenschein in Gefahr
Besonders einschneidend: Der leidenschaftliche Pilot dürfte vorerst nicht mehr selbst fliegen können. Die Luftfahrtbehörde „Austro Control” prüft bei derartigen Vorfällen in der Regel die Zuverlässigkeit eines Piloten – zudem müssen Piloten den Verlust des Autoführerscheins unverzüglich melden, andernfalls droht der Lizenzentzug. Auch sein Waffenschein steht zur Disposition: Bei einem derart massiven Fehlverhalten im Straßenverkehr ist die Waffenbehörde verpflichtet, eine Prognoseentscheidung zu treffen.

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