Ein Foto, viel Wirbel und noch mehr Kopfschütteln: Die Diskussion rund um angeblich „sexistische“ Posen der ESC-Moderatoren Victoria Swarovski und Michael Ostrowski schlägt weiter hohe Wellen. Doch die beiden reagieren gelassen – und deutlich bei ö24 im Interview.
„Das ist lächerlich“, stellt Swarovski im Interview klar. Sie habe zunächst gar nicht verstanden, worum es bei der Kritik gehe. „Da lachen wir darüber. Ein Foto ist da eigentlich nebensächlich“, so die Moderatorin.
Provokation mit Augenzwinkern
Statt sich zu rechtfertigen, legen Swarovski und Ostrowski sogar noch nach: Bei einem neuen Fotoshooting kontert sie die Kritik demonstrativ – und drückt ihre Hand bewusst auf seine Brust. „Hoffentlich passt das jetzt den Kritikern!“, sagt sie ironisch.
Auch Ostrowski zeigt wenig Verständnis für die Aufregung. Auf das Thema aufmerksam gemacht hätten ihn ausgerechnet seine Kinder. „Ich habe es mir dann angesehen: Es ist lachhaft, dass das eine sexistische Pose ist“, meint er.
ESC-Fieber trotz Kritik ungebrochen
Die Debatte kommt mitten in der heißen Phase vor dem Eurovision Song Contest in Wien. Zwischen 11. und 16. Mai werden Swarovski und Ostrowski gleich zwölf Shows in der Stadthalle moderieren – darunter auch die großen Live-Abende.
Für Swarovski ist es ein persönlicher Höhepunkt: „Ich habe mir damit einen großen Traum erfüllt.“ Die Nervosität sei da, aber positiv. „Ich freue mich riesig darauf.“
Dass dabei bis zu 170 Millionen Zuschauer weltweit zusehen könnten, beeindruckt sie kaum: „Je öfter man diese Zahl hört, desto weniger spektakulär ist sie.“
Eines ist jedenfalls klar: Die Kritik hat dem Duo die Laune nicht verdorben – im Gegenteil. Sie nehmen den Wirbel mit Humor und richten den Fokus voll auf die große ESC-Show.

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