Per SMS wurden die Beschäftigten informiert, dass die Klimaanlagen in den Etagen eins bis sieben wegen der extremen Wetterbedingungen bis Tagesende außer Betrieb bleiben. Für viele Mitarbeiter war das ein Affront. Gegenüber Politico zog ein Beamter einen drastischen Vergleich, schreibt Apollo News: „Das ist wie im Feudalismus.“ Ein anderer sprach schlicht von einer „Schande“.

Hohe Temperaturen

Besonders brisant: Selbst in den weiterhin klimatisierten Chefetagen wurden laut Mitarbeitern noch rund 26 Grad gemessen. In den unteren Stockwerken mussten die Angestellten hingegen ganz ohne Kühlung auskommen.

Tipps für Mitarbeiter

Die EU-Kommission verweist auf die außergewöhnliche Hitzewelle und hatte ihren Mitarbeitern zuvor geraten, viel Wasser zu trinken, direkte Sonne zu meiden und notfalls früher mit der Arbeit zu beginnen. Gerade Beschäftigte in Gebäuden ohne Klimaanlage konnten mit diesen Tipps allerdings wenig anfangen – und machten ihrem Ärger intern bereits Luft. Der Vorwurf der Belegschaft ist deutlich: Während unten geschwitzt wird, bleibt es für die EU-Spitze angenehm kühl.