Ausgangspunkt der Debatte ist ein Video von Wiens Vizebürgermeisterin Bettina Emmerling (NEOS). Darin spricht sie über die Herausforderungen an Wiener Schulen und verweist darauf, dass mittlerweile „fast die Hälfte unserer Kinder in den Mittelschulen ein islamisches Religionsbekenntnis“ habe. Gleichzeitig betont Emmerling: „Wien entscheidet nicht, wer nach Österreich kommt.“
Darauf reagierte die Wiener ÖVP-Landtagsabgeordnete Caroline Hungerländer mit einem eigenen Instagram-Reel – und widersprach Emmerling scharf. „Fake News, Frau Stadträtin“, sagt die ÖVP-Politikerin direkt in die Kamera. Wien habe „sehr wohl entschieden, wer nach Wien zieht“. Verantwortlich dafür seien laut Hungerländer vor allem die Wiener Sozialleistungen, die Drittstaatsangehörige aus anderen Bundesländern angezogen hätten.
Stadtregierung habe jahrelang Warnungen ignoriert
Hungerländer warnt zudem vor zunehmender Segregation und einem Vormarsch des politischen Islam an Wiener Schulen. Ihre Kritik: Die Wiener Stadtregierung habe jahrelange Warnungen ignoriert und schiebe nun die Verantwortung auf den Bund.

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