Während die Regierung das Doppelbudget als „ausgewogen” verkauft, müssen Österreichs Familien einmal mehr den Gürtel enger schnallen. Die einkommensunabhängigen Familienleistungen – darunter Familienbeihilfe, Mehrkindzuschlag, Kinderbetreuungsgeld und Schulstartgeld sowie der Kinderabsetzbetrag – werden neuerlich nicht valorisiert. Das bedeutet real: Bei einer Inflation von 3,3 Prozent verlieren diese Leistungen Jahr für Jahr an Wert. Was als Einfrieren verkauft wird, ist faktisch eine schleichende Kürzung.
Familienbonus nur noch eingeschränkt
Auch beim Familienbonus wird der Rotstift angesetzt. Voll ausschöpfen können ihn künftig nur noch Familien mit kleinen Kindern. Bei Kindern über vier Jahren gilt der volle Bonus nur dann, wenn beide Eltern berufstätig sind. Für viele Familien – etwa solche, in denen ein Elternteil zuhause die Kinderbetreuung übernimmt – bedeutet das spürbare Einbußen. Ausgerechnet jene, die ohnehin mit der Teuerung kämpfen, trifft das Sparpaket damit besonders.

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