Im Mittelpunkt der Kritik steht vor allem der Zeitpunkt der Reise. Während im Inland steigende Arbeitslosigkeit und wirtschaftliche Unsicherheit dominieren, sei ein Fokus auf internationale Strategien fehl am Platz, so die Freiheitlichen.

Jetset statt Lösungen

FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz findet in einer Aussendung deutliche Worte: „Während im Inland der Hut brennt, jettet die Außenministerin auf Kosten der Steuerzahler durch die Weltgeschichte und generiert genau null Mehrwert für unsere Bevölkerung.“

Aus Sicht der FPÖ brauche es keine neue außenpolitische Strategie, sondern konkrete Maßnahmen für Österreich. Die geplante „Afrika-Strategie“ sei daher ein falsches Signal in einer ohnehin angespannten Lage.

Kritik an Geldflüssen ins Ausland

Besonders kritisch sieht die FPÖ auch die Unterstützung internationaler Projekte. Gelder, die über Entwicklungsprogramme fließen, würden im Inland dringend fehlen.

Schnedlitz fordert ein klares Umdenken: „Die Geldgeschenke ins Ausland müssen sofort eingestellt werden.“ Jeder Euro werde aktuell im eigenen Land benötigt, um Unternehmen und Bevölkerung zu entlasten.