Auslöser der Kritik sind Überlegungen, Budgetmaßnahmen teilweise durch Kürzungen im Pensionsbereich zu finanzieren. Für Belakowitsch ist das ein „kalter Raubzug bei den Pensionen“. Die NEOS würden damit „Milliarden auf dem Rücken jener Menschen einsparen, die unser Land aufgebaut haben“.

Gleichzeitig ortet die FPÖ ein politisches Chaos innerhalb der Regierungsverhandlungen. Belakowitsch spricht von einer „völligen Entzauberung“ der NEOS als Bürgerpartei und bezeichnet die Koalition insgesamt als „zerstritten“ und „Gefahr für den Sozialstaat“.

Kritik an Sozialhilfe und Migration

Auch in der Sozialpolitik sieht die FPÖ die Regierung auf dem falschen Kurs. Kritik übt Belakowitsch insbesondere an Aussagen zur Sozialhilfe, die ihrer Ansicht nach bestehende Probleme bestätigen würden. Sie fordert eine grundlegende Reform sowie strengere Maßnahmen in der Zuwanderungspolitik.

„Koalition ist ein Trümmerhaufen“

Der Streit innerhalb der Koalition – etwa bei Themen wie Familienbonus, Bankenabgabe oder kalter Progression – sei ein weiteres Zeichen für fehlende Einigkeit. „Diese Koalition ist ein einziger Trümmerhaufen“, so Belakowitsch.

Die FPÖ bekräftigt in diesem Zusammenhang ihre ablehnende Haltung gegenüber Eingriffen in das Pensionssystem. Pensionen seien „keine Verhandlungsmasse“, sondern eine erworbene Versicherungsleistung.