„Gesundheits- und Rettungswesen stärken“

Krauss verweist auf die Belastungen im Gesundheitsbereich. Patienten müssten teilweise monatelang auf Termine und Behandlungen warten, in den Spitälern werde gespart und auch die Rettungsorganisationen würden auf einen steigenden Finanzbedarf hinweisen.

„Gerade jetzt wäre es die Aufgabe der Stadt, die eigene Gesundheits- und Rettungsinfrastruktur zu stärken, anstatt wertvolle Einsatzfahrzeuge zu verschenken“, erklärte Krauss.

Kritik an außenpolitischem Signal

Der FPÖ-Politiker sieht auch die außenpolitische Dimension der Fahrzeugspende kritisch. Nach seiner Auffassung solle sich die Stadt Wien auf ihre Kernaufgaben konzentrieren und keine internationale Außenpolitik betreiben.

Zudem argumentiert Krauss, das Vorgehen sei mit der österreichischen Neutralität schwer vereinbar.

Forderung nach Kurswechsel

Abschließend fordert Krauss einen politischen Kurswechsel. Angesichts der hohen Schulden der Stadt sowie steigender Gebühren und finanzieller Belastungen für die Bevölkerung müsse die Stadtregierung ihre Prioritäten stärker auf die Interessen der Wienerinnen und Wiener richten.