Nach Ansicht der ÖH Uni wien werden trans- und nicht-binäre Studenten (also Studenten, die sich entweder als das andere Geschlecht oder als keines der beiden Geschlechter identifizieren) diskriminiert, weil auf Anwesenheitslisten, in Moodle und in Verwaltungssystemen der amtliche Name aufscheint. Die Folge seien „Missgendering“ und “unfreiwillige Outings”. Besonders ausländische Studenten seien laut der Studentenvertretung betroffen, da in manchen Herkunftsländern eine rechtliche Namensänderung nicht möglich sei.
Technische Schwierigkeiten und Kosten
Die Universität Wien begründet gegenüber der Studentenvertretung die ausbleibende Einführung seit Jahren mit rechtlichen, technischen und finanziellen Hürden.
Die ÖH der Universität Wien macht stattdessen einen „mangelnden politischen Willen“ der Universitätsleitung verantwortlich.

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