Das rund 200 Seiten starke Dokument stammt von einer eigens eingesetzten Taskforce zur Bekämpfung „anti-christlicher Voreingenommenheit“ innerhalb der Bundesregierung. Ziel ist es laut Bericht, frühere Maßnahmen zu untersuchen – und gleichzeitig politische Kurskorrekturen einzuleiten.

Schwere Vorwürfe gegen Biden-Kurs

Wie Fox News berichtete, sieht die Untersuchung ein klares Muster: Religiöse Überzeugungen seien zwar privat toleriert worden, doch sobald Gläubige danach handeln wollten, habe die Regierung eingegriffen. Besonders betroffen seien Themen wie Abtreibung, Impfpflichten oder Gleichstellungspolitik gewesen.

Auch EWTN News zufolge kommt der Bericht zu dem Schluss, dass staatliche Regelungen unter Biden häufig in Konflikt mit religiösen Institutionen geraten seien – etwa bei Fragen zu Sexualität, Gender oder Familienbild. In vielen Fällen hätten Gläubige vor der Wahl gestanden, entweder ihren Überzeugungen zu folgen oder staatliche Vorgaben einzuhalten.

Fokus auf Justiz und Ermittlungen

Ein zentraler Kritikpunkt betrifft die Strafverfolgung: Laut National Review seien insbesondere christliche Lebensschutz-Aktivisten („Pro-Life“) deutlich härter verfolgt worden als ihre Gegenspieler. Die Taskforce spricht von „aggressiven Strafmaßnahmen“ und ungleichen Urteilen.

Auch der Einsatz des sogenannten FACE-Gesetzes – eigentlich zum Schutz von Abtreibungseinrichtungen und Beratungsstellen – steht in der Kritik. Dem Bericht zufolge sei es vor allem gegen friedliche Demonstranten eingesetzt worden.

FBI und Katholiken im Visier?

Für zusätzliche Brisanz sorgen Details über interne Ermittlungen: Laut New York Post soll ein FBI-Dokument katholische Gruppen mit „radikal-traditionalistischen“ Ansichten ins Visier genommen haben. In einem Fall seien sogar ein Priester und dessen Umfeld überprüft worden – obwohl kein direkter Zusammenhang zu einer Straftat bestanden habe.

Der Bericht wertet solche Vorgänge als Beispiel für eine problematische Ausweitung staatlicher Überwachung im religiösen Bereich.

Konflikte um Religionsfreiheit

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Behandlung religiöser Ausnahmen – etwa bei Corona-Impfpflichten oder arbeitsrechtlichen Vorgaben. Der Bericht kritisiert, dass entsprechende Anträge häufig abgelehnt oder besonders streng geprüft worden seien.

Auch im Bildungs- und Gesundheitsbereich habe es Spannungen gegeben: Religiöse Einrichtungen seien teilweise unter Druck geraten, staatliche Vorgaben zu Gender- oder Abtreibungsthemen umzusetzen.

Trump-Regierung kündigt Kurswechsel an

Die aktuelle Regierung unter Donald Trump sieht den Bericht als Grundlage für einen politischen Neustart. Geplant seien unter anderem engere Zusammenarbeit mit Glaubensgemeinschaften, neue Anhörungen und eine Anpassung juristischer Leitlinien.

„Kein Amerikaner sollte befürchten müssen, wegen seines Glaubens vom Staat bestraft zu werden“, wird der amtierende Justizminister im Bericht zitiert.