FPÖ-Generalsekretär und Mediensprecher Christian Hafenecker hat die jüngsten Aussagen von ORF-Moderator Armin Wolf scharf kritisiert. Wolf hatte exxpress-Herausgeberin Eva Schütz, die auch als Kandidatin für die ORF-Generaldirektion gehandelt wird, sowie deren Medium öffentlich attackiert und als „rechte, rassistische Fake-News-Schleuder“ bezeichnet.
Für Hafenecker sind diese Aussagen Ausdruck von „Überheblichkeit und Scheinheiligkeit“. Ausgerechnet ein Vertreter des ORF erhebe schwere Vorwürfe gegen andere Medien, obwohl der öffentlich-rechtliche Sender selbst zuletzt wegen seiner Berichterstattung über parlamentarische Mitarbeiter der FPÖ in die Kritik geraten sei.

Der Freiheitliche verwies dabei auf Berichte von ORF und „Standard“, wonach zahlreiche FPÖ-Mitarbeiter vom Verfassungsschutz beobachtet würden. Die Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst (DSN) habe später klargestellt, dass dies auf keinen einzigen Mitarbeiter zutreffe. Eine Entschuldigung oder umfassende Richtigstellung sei jedoch ausgeblieben, kritisierte Hafenecker.
„ORF soll vor eigenen Türen kehren“
„Anstatt andere zu belehren, sollte der ORF vor der eigenen Tür kehren“, erklärte der FPÖ-Generalsekretär. Die damalige Berichterstattung wertete er als politisch motivierte Kampagne gegen seine Partei.
Darüber hinaus erneuerte Hafenecker die freiheitliche Kritik an der Finanzierung des ORF durch die Haushaltsabgabe. Der Sender sei von Skandalen geprägt und brauche grundlegende Reformen, eine Entpolitisierung seiner Gremien sowie ein Ende der „Zwangsfinanzierung“.
Die FPÖ sehe sich als einzige politische Kraft, die bereit sei, den ORF umfassend umzubauen und wieder zu einem objektiven öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu machen, so Hafenecker abschließend.

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