Kickl bezeichnete das Doppelbudget der Regierung als Fehlkonstruktion und warf der Ampel vor, Österreich weiter in die Schulden zu treiben. Das Ziel, das Budgetdefizit auf drei Prozent zu senken, sei viel zu wenig ambitioniert. „Alle Zahlen sind falsch“, wetterte der FPÖ-Chef und warnte davor, dass am Ende nur die Belastungen für die Bevölkerung fix seien.

Kickl: „Dickste und aufgeblasenste Regierung aller Zeiten“

Besonders scharf wurde Kickl bei seinen persönlichen Angriffen auf Marterbauer. „Wenn man ihm in die Augen schaut, sieht man schon Hammer und Sichel der Steuererhöhungen“, spottete der Freiheitliche und stellte den SPÖ-Minister als klassischen Umverteilungspolitiker dar. Doch nicht nur Marterbauer bekam sein Fett ab. Auch Vizekanzler Andreas Babler und die gesamte Regierung gerieten ins Visier. Kickl sprach von der „dicksten und aufgeblasensten Regierung aller Zeiten“ und kritisierte Reisen von Regierungsmitgliedern zur Fußball-WM. Wer dorthin fahren wolle, solle das privat bezahlen, forderte er.

Baldiges Ende der Regierung prophezeit

Zum Abschluss kündigte der FPÖ-Chef einmal mehr einen politischen „Systemwechsel“ an und prophezeite der Regierung ein baldiges Ende. Das aktuelle Doppelbudget werde das letzte dieser Art sein, versprach Kickl.