Statistik ist erbarmungslos: Die Zahl der Vergewaltigungen in Österreich ist seit 2015 massiv angestiegen – auch bei ausländischen Tatverdächtigen (der

).

Für 2024 nennt das Innenministerium bei Vergewaltigungen 480 fremde Tatverdächtige ohne österreichische Staatsbürgerschaft. Darunter: 54 Asylwerber.

Teilweise liegen auch konkretere Zahlen, aber nur vereinzelt und höchst unvollständig. Für 2023 zeigt eine Auswertung etwa: Unter den asylwerbenden Tatverdächtigen dominieren Syrer (23) und Afghanen (11).

Zwei Vergewaltigungen, dessen Hintergründe im Juli ans Licht kamen, verdeutlichen die brutale Realität hinter den Zahlen. 

Syrer als Vergewaltiger bekannt

In der Nacht auf den 6. Juli vergewaltigte ein 21-jähriger Syrer eine 16-Jährige in Wien. Die Minderjährige wollte mit der Nightline nach Hause fahren. Da ihre Handy-Akku leer war, konnte sie weder ein Taxi rufen, noch ihre Familie verständigen. Da hielt ein dunkler BWL neben der Jugendlichen. Der Syrer bot ihr an, sie nach Hause zu fahren, laut Polizeibericht. Das Mädchen nahm das Angebot an.

Zuerst fuhr der Mann tatsächlich in Richtung ihrer Wohnadresse. Doch im Bereich des Ölhafens Lobau soll er plötzlich eine andere Strecke genommen haben. Dann soll er die 16-Jährige vergewaltigt haben, bevor er sie nach Hause brachte, so die Polizei. Der mutmaßliche Täter ist mittlerweile festgenommen und befindet sich in einer Justizanstalt. 

2018 eingereist, gleich Asyl erhalten

Laut vorliegenden Informationen reiste der Syrer im September 2018 nach Österreich ein und erhielt bereits einen Monat später Asyl. Wie nun bekannt wurde, war er schon im Oktober 2025 wegen einer Vergewaltigung festgenommen worden. Zwar saß er zunächst in Untersuchungshaft, wurde jedoch rund zwei Wochen später wieder entlassen. Im Dezember 2025 wurde er zwar verurteilt, rechtskräftig wurde das Urteil aber erst rund sechs Monate später. Nach den vorliegenden Informationen soll er in dieser Zeit die nächste Frau vergewaltigt haben.

Als Grund für den Nichtantritt der Haft, gab der Beschuldigte an, verschlafen zu haben. Warum er nicht soofort zur Fahndung ausgeschrieben wurde, ist ein auf ein Komplettversagen des Systems zurückzuführen. Fakt ist: Wäre die Strafe früher vollzogen, hätte die Vergewaltigung der 16-Jährigen verhindert werden können. 

15-jähriger Iraker soll Mädchen wochenlang vergewaltigt haben

Am Montag wurde ein weiterer schrecklicher Fall bekannt. Wieder ist der Schauplatz Wien. Ein 15-jähriger Iraker vergewaltigte eine 14-Jährige. Der mutmaßliche Täter soll sich über Wochen an dem Mädchen vergangen haben, sie dazu bedroht und geschlagen haben. Die Polizei nahm den irakischen Staatsbürger an seiner Wohnadresse in Wien-Brigittenau fest, nachdem die 14-Jährige Anzeige erstattet hatte.

Die beiden Jugendlichen sollen sich bei einer Jugendreise kennengelernt haben. Das Opfer und der 15-Jährige waren laut Polizei in einer On-Off-Beziehung. Der Verdächtige wies die Vorwürfe bei seiner Einvernahme zurück. Gegenüber der Polizei bestritt er den Tatvorwurf und erklärte: „Es war alles einvernehmlich.“