Im Zentrum steht der NEOS-Mandatar Dominik Oberhofer, der mit einer entgleisten Wortmeldung in Richtung der Grünen-Abgeordneten Barbara Neßler für einen Eklat sorgte.

Oberhofer soll in der Sitzung zu Neßler gesagt haben: „Am liebsten würde ich dir über den Tisch ins G’sicht hupfen.“ Später habe der NEOS-Politiker erklärt, er habe den Satz eher vor sich hingemurmelt und sich dafür entschuldigt.

Auslöser des Streits war dem Bericht zufolge eine Auseinandersetzung über Saisonnier-Kontingente unter Schwarz-Grün. Oberhofer warf Neßler vor, die Lage damals falsch dargestellt zu haben. Die Debatte dürfte ihn derart aufgebracht haben, dass ihm die Worte entglitten.

Selbst im Ausschuss stieß der Ton auf Kritik

Besonders brisant: Selbst im Ausschuss wurde die Wortwahl als Grenzüberschreitung gewertet. Der vorsitzführende FPÖ-Abgeordnete Christoph Steiner stellte klar, dass eine solche Aussage nicht akzeptabel sei.

Wie die Tiroler Tageszeitung berichtete, reagiert Neßler betroffen und machte deutlich, dass sie sich von derartigen Angriffen nicht einschüchtern lassen wolle. Der Vorfall trifft damit auch eine Debatte, die weit über den konkreten Ausschuss hinausreicht: den Umgangston in der Politik.