Die FPÖ hatte den U-Ausschuss zu Veräußerungsvorgängen des Landes Kärnten verlangt. Es geht um die Themenkomplexe Landesjugendheim Görtschach und Feriendorf Ossiachersee. Jene Landtagspartei, die das Verlangen auf Einsetzung des Ausschusses gestellt hat, erhält in Kärnten auch das Vorschlagsrecht für den Vorsitz – die FPÖ hatte sich für Klubobmann Erwin Angerer entschieden.
Die vorschlagsberechtigten Landtagsparteien haben insgesamt neun Abgeordnete nominiert, die in den kommenden Monaten die Veräußerungsvorgänge prüfen werden: Es sind Luca Burgstaller, Ruth Feistritzer, Günter Leikam und Manuel Müller von der SPÖ, von der FPÖ wird neben Angerer auch Michael Reiner im Ausschuss vertreten sein. Hannes Mak und Michael Maier wurden von der ÖVP entsendet und vom Team Kärnten Gerhard Klocker.
Auftakt am 29. Juli
Die konstituierende Sitzung des Untersuchungsausschusses wird am Mittwoch, dem 29. Juli, stattfinden. Am Plan stehen die Wahlen des stellvertretenden Vorsitzenden sowie des Rechtsbeistandes. Weiters werden die Form der Protokollierung festgelegt und die kommenden Termine bekanntgegeben. “Die Aufklärungsarbeit zu den Veräußerungen des Landesjugendheims Görtschach und des Feriendorfs Ossiacher See kann nun endlich beginnen”, sagte Angerer in einer Aussendung.

Kommentare
Lädt Kommentare...