Offiziell wird die Spekulation als Unsinn abgetan. Doch gerade die ungewöhnlich scharfen Dementis aus dem Umfeld des Kanzlers sorgen hinter den Kulissen für neue Diskussionen. Im Kanzleramt spricht man von „naiven Ideen“ und gefährlicher „Zündelei“ – doch viele Beobachter sehen darin vor allem ein Zeichen wachsender Nervosität.

Umfrage-Desaster gab Ausschlag

Der Hintergrund: Während Merz in den Umfragen zunehmend unter Druck gerät, gilt Wüst in der Union für viele als Hoffnungsträger. Der amtierende Kanzler soll so unbeliebt sein, wie keiner seiner Vorgänger, schreibt der Spiegel. Der NRW-Regierungschef regiert vergleichsweise geräuschlos, erzielt solide Umfragewerte und wird von manchen bereits als mögliche Zukunft der CDU gehandelt.

Kann Merz Kanzler?

Besonders in der Bundestagsfraktion soll die Stimmung gegenüber dem Kanzler angespannt sein. Hinter vorgehaltener Hand wird über die Zukunft der Partei diskutiert. Viele Unionspolitiker zweifeln offenbar daran, dass Merz die schwarz-rote Koalition noch aus der Krise führen kann.

CDU dementiert

Das Gerücht erreichte auch den Kanzler. Dessen Kommunikationsteam antwortete schnell: Ein Wechsel sei eine „naive Idee“, es gehe um „wüste Spekulationen“, die Stabilität im Bundestag wäre gefährdet. Dennoch spricht man hinter vorgehaltener Hand von ordentlicher Nervosität im Bundeskanzleramt.

Blick Richtung Wahlen im Herbst

Noch handelt es sich um reine Spekulationen. Doch das Gerücht zeigt, wie groß der Frust innerhalb der Union inzwischen geworden ist. Vor allem mit Blick auf die wichtigen Landtagswahlen im Herbst im Osten wächst der Druck auf den Kanzler.

Blick Richtung Wahlen im Herbst

Noch handelt es sich um reine Spekulationen. Doch das Gerücht zeigt, wie groß der Frust innerhalb der Union inzwischen geworden ist. Vor allem mit Blick auf die wichtigen Landtagswahlen im Herbst im Osten wächst der Druck auf den Kanzler. Die Machtfrage wird offiziell zwar niemand stellen. Doch in Berlin wird längst darüber gesprochen, wer bereitstehen könnte, falls Merz weiter an Rückhalt verliert. Und dabei fällt ein Name immer wieder: Hendrik Wüst.