„Nächste Woche wird es für sie richtig schlimm“, erklärte Trump in einem TV-Interview. Die USA würden Kraftwerke und Brücken zerstören, sollte Teheran nicht zu Verhandlungen bereit sein. Seine unmissverständliche Botschaft an die iranische Führung: „Sonst wird keiner von euch übrig bleiben.“ Auch für die kommenden Nächte kündigte der US-Präsident heftige Angriffe an. Die Kämpfe würden so lange weitergehen, „bis ich sage, dass es genug ist“, sagte der 80-Jährige dem US-Sender „Fox News“.
Sieben Stunden Bombardement
Bereits in der Nacht auf Mittwoch hatten die USA iranische Stellungen sieben Stunden lang unter Beschuss genommen. Nach Angaben des US-Militärs wurden Dutzende militärische Ziele getroffen, darunter Raketenstellungen und Verteidigungssysteme in der Nähe der Straße von Hormuz und in iranischen Küstengebieten.
Knapp ein Dutzend Besatzungsmitglieder tot
Mit den regelmäßigen Angriffswellen will Washington nach eigenen Angaben Attacken des Iran auf Handelsschiffe in der strategisch wichtigen Meerenge unterbinden. In den vergangenen Wochen sollen sieben Schiffe angegriffen worden sein. Knapp ein Dutzend Besatzungsmitglieder wurde dabei als getötet, verletzt oder vermisst gemeldet.
Iran schlägt zurück
Doch auch Teheran reagiert mit Gegenschlägen. Im mit den USA verbündeten Kuwait wurden Drohnenattacken gemeldet, woraufhin die Flugabwehr aktiviert wurde. Auch in Bahrain heulten erneut die Alarmsirenen. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, Schutz zu suchen.
Seeblockade wieder aufrecht
Gleichzeitig haben die USA ihre Seeblockade gegen den Iran wieder aufgenommen. Die US-Marine hindert Schiffe daran, iranische Häfen und Küstengebiete anzusteuern oder von dort auszulaufen. Trump stellte anderen Ländern im Gegenzug einen „fairen und offenen“ Zugang zur Straße von Hormuz in Aussicht.

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