Christian Stocker (ÖVP) gratulierte Magyar “herzlich zu seinem beeindruckenden Sieg”.
“Die ungarische Bevölkerung hat mit überwältigender Mehrheit das destruktive Gegeneinander abgewählt und sich für eine proeuropäische Zukunft entschieden”, schrieb der Bundeskanzler auf X.
Babler: "Opposition gab Magyar Vertrauensvorschuss"
Auch SPÖ-Chef Andreas Babler meldete sich rasch zu Wort: “Viktor Orbáns Regime bedeutete Korruption, Mediengleichschaltung, Menschenrechtsverletzungen und den Abbau von Arbeitnehmer:innenrechten. Nach 16 Jahren Systemumbau ist Orbán endlich abgewählt. Das eröffnet die Chance, Ungarn wieder an demokratische Grundwerte heranzuführen.”
“Die Opposition gab Péter Magyar durch die eigene Zurückhaltung einen großen Vertrauensvorschuss, mit dem er nun verantwortungsvoll umzugehen hat”, fügte Österreichs Vizekanzler hinzu.
Marchetti stichelt: "Orban krachend abgewählt"
Besonders scharfe Worte formulierte ÖVP-Generalsekretär Nico Marchetti und ging dabei auf Konfrontationskurs mit der FPÖ. In einer ersten Reaktion heißt es: “Kickls Freund und Vorbild Viktor Orban wurde heute von den Ungarinnen und Ungarn krachend abgewählt. Dieses deutliche Ergebnis ist eine klare Absage an die populistische und destruktive Politik, wie sie in Ungarn von Viktor Orban, in den USA von Donald Trump und in Österreich von Herbert Kickl aus der Opposition heraus betrieben wird.”
Welche Auswirkungen die Wahl in Ungarn auf die europäische Politik haben werden, bleibt abzuwarten. TISZA und Péter Magyar sprachen sich jedenfalls zuletzt pro EU aus.

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