Nach Angaben der Berliner Polizei versammelten sich kurz vor 8 Uhr rund 40 Demonstranten vor dem Gebäude. Fast alle Teilnehmer klebten sich vor dem Eingang fest, woraufhin rund 70 Einsatzkräfte einschritten. Die Demonstranten wurden nach und nach vom Boden gelöst, ihre Identitäten festgestellt und Platzverweise ausgesprochen.

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Thunberg erhebt schwere Vorwürfe

Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg nahm an der Protestaktion teil und veröffentlichte anschließend ein Video auf Instagram. Darin hält sie ein Foto aus dem Gazastreifen in die Kamera und erklärt, man habe die Pflicht, „unsere Mitschuld an Völkermord und Massentötungen zu beenden“. Sie wirft Rheinmetall vor, Waffen bereitzustellen, die im Gazastreifen und im Libanon eingesetzt würden.

Polizei prüft Unterbindungsgewahrsam

Laut der Berliner Morgenpost prüft die Polizei bei drei Teilnehmern die Anordnung eines Unterbindungsgewahrsams bis zum 15. Juli. Insgesamt seien elf Personen zur Identitätsfeststellung vorübergehend in Gewahrsam genommen worden. Hintergrund ist, dass für die kommenden Tage weitere Demonstrationen angekündigt wurden und einige der Betroffenen bereits bei früheren Aktionen polizeilich in Erscheinung getreten waren.

Weitere Proteste bereits angekündigt

Die Aktion ist Teil mehrerer angekündigter Demonstrationen gegen Rheinmetall in Berlin. Wie rbb24 berichtete, richtet sich die aktuelle Protestserie insbesondere gegen das Rheinmetall-Werk in Berlin-Gesundbrunnen, wo künftig Munition produziert werden soll. Die Polizei hat deshalb den Bereich rund um das Werk vorsorglich weiträumig abgesperrt und rechnet bis mindestens 15. Juli mit weiteren Protesten.