SPÖ fordert Verlängerung der „Bremse“
Für Pendler bedeutet das konkret: Schon ab Montag könnte Tanken um rund 2,5 Cent pro Liter teurer werden. Bei einer 50-Liter-Tankfüllung wären das etwa 1,25 Euro mehr. Die SPÖ läuft dagegen Sturm. Philip Kucher (SPÖ) fordert eine Verlängerung der Maßnahmen und attackiert die Ölkonzerne scharf: „Wer die Gewinnmargen der Ölkonzerne nicht antastet, schützt nicht Pendler, sondern Krisengewinnler“, sagt der Klubobmann der Roten.
ÖVP: „Eingriffe nur „im äußersten Ausnahmefall“
Auch die zuletzt wieder steigenden Preise sorgen für zusätzlichen Druck. Laut E-Control kostete Diesel zuletzt bereits rund 1,86 Euro pro Liter, Super lag bei etwa 1,76 Euro. Doch ÖVP und Neos wollen von weiteren Eingriffen offenbar nichts mehr wissen. VP-Energieminister Wolfgang Hattmannsdorfer hielt im Ö1-Morgenjournal daran fest, dass die Margenbegrenzung wie geplant auslaufen soll. Solche Eingriffe dürften nur „im äußersten Ausnahmefall“ erfolgen.
Misere in der Regierung – und an der Zapfsäule
Auch die Neos lehnen eine Verlängerung strikt ab. Sie warnen vor negativen Folgen für kleine Tankstellen und den Wettbewerb. Damit steuert die Koalition auf den nächsten offenen Streit zu – und Autofahrer wohl auf die nächste Preissteigerung an der Zapfsäule. Ab Montag.

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